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Nationale Tagung Kirchenasyl

Willkommen in der Kirche

Samstag, 05. November 2016, 11 Uhr – 16:15 Uhr

Kirchgemeindehaus Offener St. Jakob Zürich

kirchenasyl_bogen

 

Die Kirchen als Asylorte – ein Manifest von Pierre Bühler

http://www.asulon.ch/de.html

 

Einladung zum nächsten Treffen

Donnerstag, 23. Juni 2016 von 14:15 – 17:00 Uhr

Schweiz. Friedensrat/SFR, Gartenhofstr.7, 8004 Zürich  Vom HB 15′ zu Fuss oder mit Tram 14 Richtung Triemli bis Haltestelle ‚Werd‘, dort in Fahrtrichtung weiterlaufen. Eingang seitwärts im Efeuhaus.

 

Ein spannender Vortrag von Wolf-Dieter Just zum Thema Kirchenasyl, gehalten am 29. April 16 in Bern

Vortrag W_D Just

 

Fotos von der Tagung am 23. Januar 2016

Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
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Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
Bild Ursula Markus
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Medienmitteilung vom Sonntag, 24. Januar 2016

Migrationscharta immer breiter abgestützt: Grosse Tagung zur Flüchtlingskrise in Bern

Am Samstag fand in Bern eine schweizerische Tagung zur Migrationscharta statt. Die Charta setzt sich für die „freie Niederlassung für alle“ ein. 330 Personen vor allem aus kirchlichen Kreisen debattierten das Thema „Willkommen in einer solidarischen Gesellschaft!“

Angesichts der fortgesetzten Flüchtlingskatastrophen auf dem Mittelmeer und der zunehmenden Abwehr von Flüchtlingen in zahlreichen europäischen Staaten wie auch der Schweiz verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Forderung sicherer Fluchtwege und offener Grenzen. Dafür müssten sich jetzt ohne Aufschub insbesondere die Kirchen stark machen. Aus Solidarität mit Kindern, Frauen und Männern in akuter Not und den europäischen Staaten müsse die Schweiz 2016 mindestens 100’000 Flüchtlingen, die vor Krieg und Gewalt flüchteten, eine sichere Flucht ermöglichen und sie in unserem Land aufnehmen.

Die Unia-Gewerkschaftssekretärin Aurora García forderte sichere Arbeitsbedingungen für alle jenseits von Prekarität und Illegalität statt einer Kontrolle der Migration. Die Migrationscharta schaffe eine Vision, die Angst durch Solidarität ersetze. Der Theologe Pierre Bühler formulierte zehn Thesen zur Migrationscharta: „Wir brauchen eine Vision, die die alltägliche Knochenarbeit im Migrationsbereich zu tragen vermag.“ Nur so komme ein sachgemässer, menschlicher Umgang mit Flüchtlingen zustande, der nicht von sogenannten Sachzwängen bestimmt sei.

An der Tagung fanden über 50 Workshops statt, die in Kooperation mit der gleichentags stattfindenden globalisierungskritischen „Tour de Lorraine“ durchgeführt wurden. Knapp 1000 Teilnehmende debattierten an sechs Veranstaltungsorten neue Wege in der Migrationspolitik und tauschten Erfahrungen in der Solidarität mit Flüchtlingen aus.

Am Schlussplenum der Tagung beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gründung des „Solidaritätsnetz Schweiz“ in die Wege zu leiten sowie Voraussetzungen zu schaffen für die wissenschaftliche und politische Vertiefung des Konzepts der freien Niederlassung. Sie verpflichteten sich, die Durchsetzungsinitiative zu bekämpfen, da sie Grundrechte angreift und fremdenfeindlich argumentiert. Sie forderten von den Kirchen, die Konzernverantwortungsinitiative aktiv mitzutragen, weil sie dazu beitragen kann, Fluchtgründe zu verringern, die aufgrund von Konflikten um Rohstoffe und ökonomischer Ungerechtigkeit entstehen.

 


 

Medienmitteilung vom Mittwoch, 26. August 2015

Kirchenvertreter fordern offene Grenzen

Mit der heute veröffentlichten Migrationscharta setzen sich Theologinnen und Theologen in der Schweiz für Grundrechte für alle Menschen ein. Dazu zählt das weltweite Recht auf freie Niederlassung. Vertreter der katholischen und der reformierten Kirchen, die in der Migrationsarbeit tätig sind, plädieren dafür, dass Europa – und in Europa auch die Schweiz – Grenzen öffnet statt Mauern errichtet und Migrationswege versperrt. Auf dem Mittelmeer und auf anderen Fluchtrouten, in den armen Ländern und Flüchtlingslagern dieser Welt finde eine alltägliche Katastrophe statt. Deshalb sei das Recht auf freie Niederlassung eine Bedingung dafür, dass Migration in Würde geschehen und viele Leben gerettet werden können.

Die Öffnung der Grenzen müsse begleitet sein von wirksamen Schutzbestimmungen für verletztliche Gruppen der ansässigen Bevölkerung, etwa beim Zugang zum Arbeitsmarkt, bei Löhnen und Arbeitsbedingungen. Gerechtigkeit in der Wirtschafts- und Handelspolitik und die Stärkung der Menschenrechte auf allen Ebenen garantierten das Recht auf eine sichere Existenz für alle Menschen.

Die permanenten Verschärfungen der Migrations- und Asylgesetzgebung, der populistische Wahlkampf auf dem Buckel der Schwächsten sowie die fortschreitende Abriegelung der europäischen Grenzen stellten elementare Menschenrechte in Frage. Es sei höchste Zeit, dass die Kirchenleitungen schärfsten Protest einlegen; derzeit herrsche – im Gegensatz zu den Interventionen etwa von Papst Franziskus – in der Schweiz unakzeptables Schweigen. Die Kirchen seien aufgrund der biblischen Grundlagen dazu berufen, sich unmissverständlich für gleiche Rechte für alle Menschen und gegen Diskriminierung aufgrund der Herkunft einzusetzen. Die Kirchen hätten eine lange Tradition der Solidarität und Gastfreundschaft, die es gemeinsam mit anderen zu einer Willkommenskultur auszubauen gelte.

Am 23. Januar 2016 wird in Bern eine grosse Tagung zur Migrationscharta stattfinden.

 

Die Charta kann in hier gelesen werden.